Von einem Arganbaum können ca. 30 kg Früchte geerntet werden, aus denen die Berberfrauen in Marokko etwa ein Liter Arganöl herauspressen können. Dafür leisten Sie 8 Stunden harte Arbeit. Arganöl ist obendrein eines der seltensten Lebensmittel der Welt; in seiner Seltenheit mit Trüffeln und Kaviar vergleichbar. Laut offiziellen Angaben aus Marokko werden pro Jahr etwa 4 Millionen Liter Arganöl hergestellt - sehr wenig, wenn man dies mit den rund 1,8 Milliarden Liter Olivenöl vergleicht, die meistens maschinell produziert werden.
Die minimale Menge des gewonnenen Arganöls und die besondere Wertschätzung, die man ihm entgegenbringt, führen häufig dazu, dass auf dem Markt Arganöle angeboten werden, die mit minderwertigen Ölen verschnitten wurden.
Im Internet wird zurzeit eine heiße Debatte geführt, in der es um das Herstellungsverfahren des Arganöls geht. Jeder behauptet, dass die Herstellungsweise seines Arganöls die Beste oder zumindest besser als die der anderen ist. Welches Herstellungsverfahren für das Arganöl nun das einzig „richtige“ ist, erfahren Sie hier.
Raffinierte Speisefette und –öle sind entlecithiniert, entschleimt, entsäuert und desodoriert. Sie können gebleicht, fraktioniert (winterisiert) und/oder wiederverestert sein. Als teilraffiniert werden Speisefette und –öle bezeichnet, die nur einzelnen der oben genannten Verarbeitungsschritten unterzogen wurden (z.B. desodoriert). Bei den Speiseölen, die raffiniert oder teilraffiniert sind, dürfen die Bezeichnungen 'Kaltgepresst' oder 'aus erster Pressung' nicht verwendet werden. Angaben, die zu einer Verwechslung mit kaltgepressten Ölen führen können, dürfen ebenfalls nicht verwendet werden. Sollte daher von einem desodorierten kaltgepressten Arganöl die Rede sein, so ist diese Aussage eher mit Vorsicht zu genießen.
Wenn die Arganmandeln einem Röstverfahren unterzogen werden, damit das nussige Aroma betont und verbessert wird, darf die Bezeichnung
'nativ' nicht verwendet werden.
Nicht jedes Unternehmen darf ohne weiteres das Argan-Speiseöl in Verkehr bringen. Es sind nur sehr wenige Unternehmen, die nach der Novel-Food-Verordnung notifiziert sind, d. h. die Argan-Speiseöl in die EG einführen dürfen. Wir gehören natürlich zu diesem illustren Kreis.
Da die Meisten Händler überzeugt sind, dass deren minderwertiges Arganöl die Anforderungen der Novel-Food-Verordnung nicht erfüllen kann, wird der Genehmigungsantrag gar nicht erst gestellt. Das Arganöl wird einfach in die EG eingeschmuggelt.
Die Entscheidung, ob Sie das kaltgepresste, das chemisch extrahierte oder das raffinierte Arganöl beziehen sollten, können wir Ihnen nicht abnehmen. Achten Sie aber auf folgendes: Checkliste
Bei zu niedrigen Temperaturen, etwa im Kühllager, kann Eintrübung bzw. Flockenbildung entstehen. Bei Zimmertemperatur wird das Arganöl ohne Qualitätsverlust wieder klar.
Der Bodensatz (das Depot) bedeutet keinen Qualitätsverlust, sondern weist auf die natürliche Herstellungsweise des Produktes hin. Durch Schütteln der Flasche löst sich der Bodensatz im Arganöl wieder
"Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel gehören zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Das gilt global wie auch regional für alle Sektoren der Gesellschaft", sagte Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) he...
Kein Einlenken in Sicht: Honduras will den gestürzten Präsidenten Zelaya nicht an die Macht zurückkehren lassen. Der Oberste Gerichtshof hat ein Ultimatum der Organisation Amerikanischer Staaten abgelehnt - und riskiert damit einen Ausschluss....
Was tun Adeliepinguine, um Steine für den Nestbau zu ergattern? Wie wehren sich Erdhörnchen gegen Klapperschlangen? Wie viele Gehirne hat ein Krake? Testen Sie Ihr Wissen!...
Vor allem Familien und Geldanleger mit hohem Einkommen und Zinsanlagen profitieren von den Steuerregeln für 2009. Steuerlich besonders lohnend: die legale Beschäftigung von Handwerkern und anderen Dienstleistern. Bis zu 5 200 Euro Ersparnis sind drin. Finanztest erklärt, was das neue Jahr an Steuere...