Die Lagerung ist die letzte Phase in der Herstellung eines Kaktusfeigenkernöls. Sie ist auch ein wesentlicher Faktor für die Qualitätssicherung. Richtig gelagert, behalten hochwertige Kaktusfeigenkernöle ihre günstigen organoleptischen Eigenschaften und verlieren nichts von den wertvollen Inhaltsstoffen.
Durch unsachgemäße Handhabung kann sich das edelste aller Kaktusfeigenkernöle innerhalb eines Monats in eine ungenießbare fettige Flüssigkeit umwandeln, wobei zusätzlich eine Kontamination durch Mikroorganismen, wie Bakterien, Parasiten und Schimmelpilze entstehen kann.
Es muss daher darauf geachtet werden, dass der Ort, an dem das Kaktusfeigenkernöl aufbewahrt wird, kühl und trocken ist. Die Ideale Lagertemperatur liegt zwischen 12 und 18 °C.
Das Kaktusfeigenkernöl kann Kälte viel besser ertragen als Hitze; es reagiert auf Temperaturen über 25°C empfindlich. Wegen seiner chemisch-physikalischen Eigenschaften wird Kaktusfeigenkernöl bei zu niedrigen Temperaturen, etwa im Kühllager, dichter und letztendlich trüb und flockig. Bei Zimmertemperatur wird das Kaktusfeigenkernöl ohne Qualitätsverlust wieder klar.
Das Sonnenlicht und generell starkes Licht sind Feinde des Kaktusfeigenkernöls, da sie die Oxidation und andere chemische Reaktionen auslösen bzw. beschleunigen.
Angefangene Kanister müssen schnell und fest verschlossen werden. Kaktusfeigenkernöl wird schnell sauer durch längeren Kontakt mit der Luft, etwa wenn ein Behälter undicht ist.
Verpackungsmaterialien oder Teile davon aus Eisen, Bronze oder Kupfer sind für Kaktusfeigenkernöl absolut nicht geeignet. Edelstahl und Polyethylen sind empfehlenswert.
Richtig gelagert ist Kaktusfeigenkernöl sehr lange haltbar, weil es sehr stabil ist. Die Ursache dafür liegt in der naturgegebenen Zusammensetzung des Kaktusfeigenkernöls, vor allem in seinem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und in der großen Zahl natürlicher Antioxidantien.
Die Lebenszeit eines guten Kaktusfeigenkernöls beträgt mindestens 24 ab dem Abfüllzeitpunkt."Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel gehören zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Das gilt global wie auch regional für alle Sektoren der Gesellschaft", sagte Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) he...
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