Da Weichmacher vor allem eingesetzt werden, um Kunststoffe geschmeidig zu halten, wird vermutet, dass sie im Produktionsprozess aus Schläuchen und Behältnissen austreten. Wenn das Speiseöl jedoch handgepresst und nicht maschinell hergestellt wird, dann können die Weichmacher aus den Verpackungen – durch die Kanister beispielsweise - ins Produkt gelangen. Wenn die Hersteller aber auf Kunststoffe verzichten, die mit Weichmachern, wie Weich-PVC, versetzt sind und auf andere Produkte, zum Beispiel aus Polypropylen oder Polyethylen ausweichen, dann bleibt unklar wie Weichmacher ins Speiseöl gelangen. Das naheliegendste wäre natürlich, das Speiseöl wurde mit minderwertigen Ölen verschnitten. Weichmacher haben nämlich im Speiseöl nicht zu suchen!
Nützliche Links:
Universität Erlangen
Umweltbundesamt
Bundesamt für Risikobewertung
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