Rapsöl: Das "Gold des Nordens"

Die auf dem Markt verfügbaren Rapsöle unterscheiden sich deutlich in ihrer Qualität. Für die Herstellung eines qualitativ hochwertigen Rapsspeiseöls muss neben der Leidenschaft zweifellos auch ein fundiertes Know-how vorhanden sein. Für unsere Rapsöle beginnt der Anspruch an Qualität bereits bei der Auswahl der Rohstoffe und reicht dann weiter über die korrekte Lagerung bis hin zur schonenden Produktion.

Die botanische Identität und die Sorten-Identität

Unser Rapsöl wird ausschließlich aus den ölhaltigen Samen des ökologisch angebauten Rapses (Latein: Brassica napus L.) gewonnen. Die bekanntesten Unterarten der Art Brassica napus sind der Sommerraps (var. annua) und Winterraps (var. biennis). Die Samen dieser Zuchtpflanzen zeichnen sich durch einen im Vergleich zur Wildpflanze sehr niedrigen Gehalt an unbekömmlicher Erucasäure und bitterem Glucosinolat aus. Erst mit diesem so genannten 00-Raps (sprich Doppel-Null-Raps) wurde das Rapsöl für Mensch und Tier überhaupt genießbar. Gentechnisch veränderte Rapssaat (GVO) wird selbstverständlich nicht verarbeitet.

Rapsöl rein deutscher Herkunft

Durch den globalen Handel mit Agrarprodukten wird heute auch die agrarische Herkunft für alle Lebensmittel zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal, jedoch ist sie nicht allein für die Qualität von Lebensmitteln ausschlaggebend. Ist nämlich nicht ebenfalls die Produktionsherkunft benannt, wird dem Konsumenten ein Teil der Produktidentität und somit ein entscheidendes Qualitätsmerkmal vorenthalten. Für unser Rapsöl wird ausschließlich deutsche Rapssaat verwendet. Der Kunde erhält also ein Rapsöl, das vom Anbau seines Rohstoffs bis hin zum Endprodukt in der Flasche rein deutschen Ursprungs ist.

Die Vorteile unseres desodorierten Bio-Rapsöls im Überblick

  1. Ein Markenprodukt
  2. Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  3. 100% reines Rapsöl (Brassica napus L.) und aus kontrolliert ökologischem Anbau nach der EG-Öko-Verordnung
  4. Kaltgepresst (aus erster Pressung) und anschließend schonend desodoriert. Nur das Raps-Hautöl (nicht aber das Raps-Speiseöl) darf aufgrund der Desodorierung als "kaltgepresst" deklariert werden
  5. Nicht chemisch extrahiert und nicht raffiniert
  6. Frei von synthetischen Konservierungs-, Farb- und Duftstoffen
  7. Rein deutscher Herkunft, vom Anbau bis zur Abfüllung
  8. Bedarfsgerechte Chargen, daher stets frisch
  9. Professionelles Rapssaat-Management
  10. Umweltfreundliche Herstellung
Raps Rapsfeld Rapsöl
Biorapsöl

Desodoriertes Rapsöl: Duschen und nicht nass werden

Ein Rapsöl, das klar und dünnflüssig aus der Flasche rinnt und geschmacksneutral ist, ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ein Raffinat. Manchen schmeckt allerdings ein natives Rapsspeiseöl mit seinem arteigenen saatigen und nussigen Aroma zu intensiv. Sie würden eine abgemilderte Version des Rapsöls bevorzugen, möchten aber keinesfalls auf eine raffinierte Variante zurückgreifen.

Es war daher eine große Herausforderung für uns, diesen Gaumen eine "genusstaugliche" Alternative anzubieten, ohne beachtenswerte Qualitätsbeeinträchtigungen in Kauf nehmen zu müssen.

Die Lösung fanden wir in einer schonenden Desodorierung, die dem Rapsöl einen milderen Geschmack verleiht; Das Rapsöl wird ansonsten nicht weiter behandelt. Daher braucht das desodorierte Rapsöl einen ernährungsphysiologischen Vergleich mit einem nativen Rapsöl überhaupt nicht zu scheuen.

Inhaltstoffe - Rapsöl steigt in der Verbrauchergunst

Gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren können aus anderen Nahrungsbestandteilen, wie z. B. Kohlenhydraten oder Eiweiß, vom Körper selbst aufgebaut werden. Die wichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) hingegen zählen für den Menschen zu den essentiellen (lebensnotwendigen) Fettsäuren, d.h. der Organismus benötigt diese Fettsäuren dringend für viele verschiedene Stoffwechselprozesse, kann sie aber selbst nicht herstellen und müssen daher in einem bestimmten Verhältnis über die Nahrung aufgenommen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt die Aufnahme von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von 5:1. Bei dem aktuellen Verhältnis der mitteleuropäischen Ernährung von 9:1, trägt das Rapsöl mit seinem Verhältnis von 2:1 zur Wiederherzustellung des empfohlenen Verhältnisses bei und wird daher von der DGE in ihren "10 Regeln für eine ausgewogene Ernährung" empfohlen.

Neben diesem wertvollen Fettsäurenmuster enthält Rapsöl die beiden fettlöslichen Vitamine A (3mg/100g) und E (29mg/100g) sowie den sekundären Pflanzenstoff Beta-Carotin (0,5 mg/100g), der für die intensiv gelbe Farbe verantwortlich ist. Beta-Carotin ist die Vorstufe von Retinol (Vitamin A) und wird deshalb auch als Provitamin A bezeichnet.

Zu den Inhaltstoffen des Rapsöls gehören ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe wie Sterine, Lecithin und Lutein. Lutein ist ein für Rapsöl typisches Karotinoid, das ebenfalls antioxidativ ist und sonst vor allem in grünen Blattgemüsen wie Spinat und Grünkohl vorkommt.

Rapsöl ist streng natriumarm, für Diabetiker geeignet und wie alle Pflanzenöle cholesterinfrei. Es ist frei von Laktose (Milchzucker) und Gluten.

Desodorierung Brassica napus Rapsschote Rapssaat

Kochen mit Rapsöl - Kalte Küche

Unser desodoriertes Rapsöl hat nicht nur hervorragende chemische Parameter und sensorische Attribute, sondern es ist auch vielseitig einsetzbar. es zeichnet sich hervorragend für den täglichen Gebrauch in der kalten Küche (z.B. Salate und Antipasti) aus. Es verleiht Dressings, Dips, Vinaigretten und Marinaden eine vorzügliche Note. Mit diesem Rapsöl verfeinerte Ei- und Milchzubreitungen (z.B. für Joghurt-Dressings) schmecken vortrefflich.

Warme Küche

Unser desodoriertes Rapsöl eignet sich außerdem gut zum Dünsten oder Kurzbraten, sollte aber in der warmen Küche sanft behandelt, also keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden, um seine wertvollen hitzeempfindlichen Inhaltstoffe, wie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren und das Vitamin E, zu erhalten.

Mit desodoriertem Rapsöl sollte man nicht frittieren, da die für den menschlichen Körper so günstige Alpha-Linolensäure nicht beständig gegen Frittiertemperaturen ist und das Rapsöl verderben kann. Zum Frittieren sollte ein geeignetes Fett mit einem hohen Rauchpunkt verwendet werden. Unabhängig von dem verwendeten Öl, sollte die Frittiertemperatur vorzugsweise im Bereich zwischen 150 –175°C liegen, aus gesundheitlichen Gründen aber 180°C nicht überschreiten.

Kalte Kueche Warme Kueche

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